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Äthiopien - Danakil
Vulkan Erta Ale / Dallol / Salzkarawanen
(Expeditionsreise)



Diese außergewöhnliche Reise führt zuerst in den Awash Nationalpark. Danach fahren wir in eine der unwirtlichsten Gegenden der Erde, in die Danakil-Senke. 120 m unter dem Meeresspiegel gelegen gehört diese Region zu den heißesten Gebieten der Erde - wobei wir die kühlsten Monate für die Reise ausgewählt haben. Hier stoßen die Arabische und Afrikanische Platte aufeinander und es gibt starke geologische Aktivitäten - wir erleben Wüstenlandschaften und Lavaströme, sehen Salzseen und zahlreiche Vulkane. Beim Erta Ale können wir sogar in einen flüssigen Lava-See blicken. Beim Salzsee Ass Ale beeindrucken einerseits die Salzkarawanen die das - unter einfachsten Bedingungen - abgebaute Salz ins Hochland transportieren und andererseits die vulkanischen Formationen von Dallol.


1. Tag: Wien - Addis Abeba
Flug von Wien nach Addis Abeba. Ankunft am späten Abend und Transfer zum Hotel. (Hotel)

2. Tag: Addis Abeba - Awash National Park
Fahrt  zum Awash Nationalpark. Dieser beeindruckt vor allem mit seiner landschaftlichen Schönheit - besonders um das Gebiet der Wasserfälle, aber wir können auch einige Antilopenarten, Zebras und Affenhorden beobachten. (Hotel, FA)

3. Tag: Awash National Park - Semera (ca. 230 km)
Weiterfahrt Richtung Semera. Unterwegs kommen wir nahe an jener Stelle vorbei wo 1974 das Skelett der "Lucy" entdeckt wurde, welches ein Alter von etwa 3,4 Mio. Jahren hat. Semera ist die moderne "Hauptstadt" der Afar, wo wir in einem einfachen Hotel nächtigen. (Einfaches Hotel oder Zelt, FMA)

4. Tag: Semera - Afdera (ca. 180 km)
Bei Serdo verlassen wir die Haupstraße Richtung Djibouti und es geht anfangs noch auf einer neu asphaltierten Straße, später auf abenteuerlichen Pisten Richtung Norden. Nach etwa 150 km Fahrt durch eine Vulkanwüste erreichen wir Afdera. Die kleine Ortschaft liegt am Fuße des gleichnamigen Vulkans am Rand des Salzsees. An dessen Ufer wird in großen Becken Salz gewonnen, welches mit LKWs abtransportiert wird. Bei dem türkisfarbenen Salzsee gibt es heiße Quellen und auch einige Palmen. (Einfaches Hotel oder Zelt, FMA)

5. Tag: Afdera - Dodom - Nachtwanderung zum Vulkan Erta Ale (ca. 110 km)
Ab Afdera begleiten uns Polizisten und "offizielle" Afar-Stammesangehörige. Auf großteils sandigen Pisten und teilweise auch über Lavafelder geht es Richtung Dodom, einem kleinen Dorf am Fuße des Vulkans. Am späten Nachmittag - wenn die Temperaturen etwas gesunken sind - beginnen wir unseren etwa 3-4 stündigen Aufstieg. Der Pfad ist einfach zu begehen, führt zuerst über weichen Lavasand und danach über die Steine der Lavaströme. Lastkamele tragen die Ausrüstung und Verpflegung. Im Finstern der Nacht erreichen wir den Kraterrand und sehen schon von einiger Entfernung das orange "Leuchten" des Lavasees. Ein kurzer Abstieg führt uns zum eigentlichen Krater, von dessen Rand wir das gespenstische und beeindruckende Schauspiel der glühenden Lava beobachten. Stundenlang können wir dieses einzigartige Erlebnis auf uns einwirken lassen. Danach führt uns ein kurzer Pfad (ca. 20 min) zurück zu unserem Lagerplatz. Dieser besteht aus einigen Steinhütten - wir können auf den mitgebachten Matratzen entweder in diesen Hütten oder unter freiem Himmel mit Blick auf den orangen Lichtschein des Kraters nächtigen. (Steinhütten oder unter freiem Himmel, FMA)

6. Tag: Erta Ale
Der Erta Ale ist ein typischer Schildvulkan und hat eine Höhe von knapp über 600 m. Er ist einer der wenigen Vulkane weltweit mit einem aktiven Kratersee. Im großen Krater befinden sich 2-3 kleinere Krater, einer davon - mit einem Durchmesser von etwa 50 m - ist jener mit dem glühenden Lavasee. Wir steigen tagsüber nochmals in den Krater um die langsamen Bewegungen der zähflüssigen Lava zu beobachten. Auf einem Pfad können wir auch am Rand des Hauptkraters entlanggehen. Wir sehen aus einigen Ritzen Rauch aufsteigen, gelborange Schwefelablagerungen  und haben immer wieder andere Ausblicke auf die wilde Vulkanlandschaft am Gipfel des Erta Ale und in die unter uns liegende Danakilsenke. Während der Mittagshitze finden wir Schatten in den Steinhütten. Am Nachmittag etwa 3 - 4 stündiger Abstieg zu unseren Fahrzeugen am Fuße des Vulkans und Nächtigung im Zelt. (Zelt, FMA)

7. Tag: Erta Ale - Dodom - Ass Ale Salzsee / Salzkarawanen (ca. 130 km)
Nun geht es in das Gebiet nördlich des Erta Ale, nahe zur Grenze mit Eritrea. Nachmittags erreichen wir den Salzsee Ass Ale und sehen die äußerst mühsame Gewinnung der Salzplatten. Die "Salzarbeiter" brechen mit einfachsten Werkzeugen das Salz aus den Salzkrusten heraus. Hunderte Kamele werden tagtäglich mit dem gewonnen Salz beladen und verlassen in einer endlos scheinenden Reihe den Ass Ale. Kommt man näher erkennt man, daß es sich eigentlich um eine Vielzahl kleinerer Karawanen (meist etwa 10 - 30 Tiere) handelt die unmittelbar hintereinander gehen und diesen sicherlich unvergeßlichen Eindruck hinterlassen werden. Zur äußerst einfachen Nächtigung geht es in eine kleine Ortschaft am Rande des Salzsees. (Sehr einfaches Hotel oder Zelt, FMA)

8. Tag: Ass Ale Salzsee - Dallol / Salzkarawanen
Den ganzen Tag verbringen wir in diesem Gebiet, etwa 130 m unter dem Meeresspiegel. Morgens fahren wir zu den einzigartigen vulkanischen Formationen von Dallol. Der Schildvulkan liegt inmitten des Ass Ale Salzsees. Bizarre Schwefelformationen, heiße Quellen und bunte kleine Wasserbecken zeugen von der vulkanischen Aktivität des Vulkans und sind ein weiterer Höhepunkt für Fotografen. Nachmittags fahren wir nochmals zum Salzsee und können Salzgewinnung und - abtransport durch die endlosen Karawanen beobachten. (Sehr einfaches Hotel oder Zelt, FMA)

9. Tag: Dallol - Mekelle (ca. 160 km)
Wir verlassen die Danakil Senke und es geht durch ein malerisches Wadi hinauf ins äthiopische Hochland. Unterwegs sehen wir noch einige Salzkarawanen und haben inmitten der traumhaften Landschaft immer wieder Zeit für Fotostopps.  Spätnachmittags erreichen wir Mekelle, den Hauptort der Region Tigrey. Früher war Mekelle das Ziel der Salzkarawanen, seit einigen Jahren ist es allerdings Berale, wo das Salz auf LKWs umgeladen wird. (Hotel, FMA)

10. Tag: Mekelle - Hayq Stefan Kloster - Desse/Kombolcha (ca. 390 km)
Fahrt durch das äthiopische Hochland mit herrlichen Ausblicken nach Desse. Etwa 30 km nördlich von Desse befindet sich der Hayq See, an dessen Ufer das Kloster Istifanos liegt. Die Gründung soll bis auf das 9. Jh. zurückgehen. Frauen ist es nicht gestattet das Kloster zu besuchen. Wir nächtigen entweder in Desse oder Kombolcha. (Hotel, FA)

11. Tag: Desse - Addis Abeba (ca. 400 km; ca. 8-9 h Fahrt)
Ein langer Fahrtag bringt uns zurück nach Addis Abeba. Unterwegs queren wir einige Pässe und haben grandiose Ausblicke in den Afrikanischen Grabenbruch. Mit etwas Glück sehen wir auch die Gelada (Dschelada) Paviane, mit ihrem markanten roten Fleck auf der Brust. Spätabends Transfer zum Flughafen. (FA)

12. Tag: Rückflug nach Wien
Ankunft in Wien.





INFORMATIONEN:

Einzelzimmerzuschlag   € 180,-
Zuschlag für Kleingruppe (6-7 Personen)  € 140,-

ARR- Reiseleitung:
Herbert Nekam, Rainer Skrovny, Patrik Hierner

Inkludierte Leistungen
  • die angegebenen Flüge Wien - Addis Abeba - Wien
  • Taxen-, Flughafen- und Sicherheitsgebühren ab Wien
  • alle Besichtigungen und Fahrten laut Programm
  • Eintrittsgebühren
  • Gebühren für Begleitung durch Soldaten und Afar-Stammesangehörige
  • Gebühren für Lastkamele
  • 4x Nächtigung im Doppelzimmer
  • 6x Nächtigung in sehr einfachen Hotels oder im  Zwei-Personen-Zelt
  • Verpflegung wie tageweise angegeben
  • (F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
  • ARR-Reiseleitung sowie lokale Guides

    Nicht inkludierte Leistungen
  • Visum bei Einreise (dzt. USD 50,-)

    Teilnehmerzahl:  6 bis 14 Personen

    ACHTUNG: Aufgrund des besonderen Expeditionscharakters der Reise ist diese nur direkt bei ARR buchbar!


    Achtung !
    Bei dieser Reise handelt es sich um eine echte Expeditionsreise. Während die ersten und letzten Tage noch durch relativ "erschlossenes" Gebiet führen, gibt es aber speziell in der Danakilsenke schlechte Pisten  und lange Fahretappen. Zusätzlich handelt es sich um eine der heißesten Gegenden dieser Erde, was ebenfalls zu starken körperlichen Belastungen führt. Wir haben den Reisetermin in die "kühle" Jahreszeit gelegt, was aber noch immer Temperaturen jenseits der 40 Grad bedeuten kann. Zum Vulkan Erta Ale wird daher am Abend / in der Nacht gewandert.
    Genächtigt wird auf der Tour in teilweise sehr einfachen Unterkünften bzw. in Zelten. Die Verpflegung erfolgt in einheimischen Lokalen und durch die Campingküche.
    Auch politisch gilt diese Region als "heißes" Gebiet. Wir wollen in diesem Zusammenhang extra auf die Information des Außenministeriums (http://www.bmeia.gv.at ) hinweisen, das für die besuchte Region seit längerem auch eine partielle Reisewarnung ausgesprochen hat. Trotzdem wird diese Region in den letzten Jahren immer häufiger von Touristen besucht. Wir sind natürlich mit unserem Partner in Äthiopien in Kontakt und beobachten die jeweils aktuelle Lage.
    Der beschriebene Reiseverlauf beruht auf einer sorgfältigen Planung in Kooperation mit unserem Partner vor Ort. Trotzdem kann es aber zu - auch teilweise kurzfristigen - Änderungen kommen, vor allem aufgrund von uns nicht beeinflußbarer Faktoren (z.B. Flugverschiebungen, höhere Gewalt, Straßen- und Pistenverhältnissen, politischen Problemen, vulkanische Aktivitäten, Schlechtwetter u.a.).
    Dies gilt speziell bei als Expeditions- oder Pionierreise ausgeschriebenen Programmen, die aufgrund ihres Charakters ein höheres Risiko beinhalten.



    Reisen
    Reisebezeichnung Abfahrtsdatum Rückkunftsdatum  Preis pro Person ab 
        
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    Äthiopien-Danakil    19.11.2010 30.11.2010   Anfrage  EUR     2920.00     
    Äthiopien-Danakil    28.12.2010 08.01.2011   Anfrage  EUR     2970.00     
    Äthiopien-Danakil    11.02.2011 22.02.2011   Anfrage  EUR     2970.00     
    Äthiopien-Danakil    21.10.2011 01.11.2011   Anfrage  EUR     2970.00     
      

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